Bayernligameister 2016/2017

Indians Frauen empfangen Favoritenschreck Berlin am Hühnerberg

Eine Woche nach dem schweren Auswärtsauftritt bei den Bergkamener Bären bekommen es die Frauen des ECDC Memmingen am Samstag (16:45 Uhr) und Sonntag (12:15 Uhr) am heimischen Hühnerberg mit der nächsten Raubtiergattung zu tun, den Eisbären aus Berlin. Bislang war die Jagdsaison der Indians durchaus bemerkenswert, egal  welche Bärenart, ob Panther oder Mad Dogs, selbst Pinguine mussten schon mehrfach Federn lassen. So brachten es die Memmingerinnen im bisherigen Saisonverlauf auf 49 von 51 möglichen Punkten und möchten diese Serie unbedingt fortsetzen und die Tabellenführung verteidigen.

Die Berliner Frauen spielten viele Jahre äußerst erfolgreich unter dem Dach des OSC Berlin in der höchsten deutschen Spielklasse. Zu Saisonbeginn schlossen sie sich nun der Nachwuchsabteilung der Eisbären Berlin an und jagen jetzt unter dem neuen Namen „Eisbären Juniors Berlin“ der schwarzen Hartgummischeibe nach.  Doch so richtig rund läuft es bisher nicht für die Frauen aus der Hauptstadt. Nachdem am vergangenen Wochenende sogar beide Heimspiele gegen Aufsteiger Düsseldorf verloren wurden, rutsche man hinter die DEG auf den vorletzten siebten Platz ab. 11 Punkte aus 18 Spielen ist eine Zwischenbilanz, die den Ansprüchen der Eisbären sicherlich nicht entspricht. Auffallend dabei, dass sehr viele Spiele nur mit einem oder zwei Treffern Unterschied verloren wurden.

Zudem hatten sich die Berliner Frauen in den beiden vergangen Jahren immer als Favoritenschreck erwiesen und jeweils den Ausgang der Meisterschaft beeinflusst. 2015/16 stellten sie den Planegg Pinguins ein Bein und schufen die Grundlage für den Titelgewinn der Indians. Ein Jahr später drehten sie den Spieß um, bescherten den Allgäuerinnen im Wellblechpalast eine unerwartete Niederlage und Planegg wurde Meister.

Auch wenn die Maustädterinnen im November ihre beiden Spiele in der Hauptstadt klar mit 5:0 bzw. 3:0 gewinnen konnten, weiß Headcoach Werner Tenschert um die Gefährlichkeit der Hauptstädterinnen: „Berlin ist sicherlich deutlich stärker, als es die aktuelle Tabellenposition wiederspiegelt. Wir werden uns wie immer sehr gewissenhaft auf das Wochenende vorbereiten und  alles daran setzen, die sechs Punkte einzufahren“.